Ich bin gelernte Pferdethermografin, ausgebildet und zertifiziert am Deutschen Zentrum für Equine Thermographie, DZET. Vor der Ausbildung zur Thermografin habe ich zudem noch eine Ausbildung zur Physiotherapeutin für Pferde am Deutschen Institut für Pferdeosteopathie, DIPO, in Dülmen, erfolgreich abgeschlossen. Auch die zusätzliche Ausbildung zur Physiotherapeutin für Pferde kommt mir (und Ihnen) nun bei der Auswertung der jeweiligen Ergebnisse einer thermografischen Untersuchung am Pferd ganz besonders zugute, da sie mir unter anderem umfassende Kenntnisse im Bereich der Anatomie und Biomechanik des Pferdes vermittelt hat.

 

Pferde haben mich fasziniert, seit ich denken kann. Mit 13 Jahren hatte ich meine Eltern dann endlich so weit, dass ich Reitunterricht nehmen durfte. Seitdem ist der Kontakt zum Pferd nie abgerissen. Die Pferdegesundheit, insbesondere Probleme des Bewegungsapparates, waren für mich dabei aber sehr lange kein Thema. Ich bin eben geritten und habe versucht, mich reiterlich zu verbessern. Wenn das Pferd gesundheitliche Probleme hatte, dann wurde halt der Tierarzt gerufen. Und auch damit hatte ich überwiegend nichts zu tun, da ich über viele, viele Jahre immer nur Reitbeteiligungen und kein eigenes Pferd hatte. Insgesamt blieb ich somit von gesundheitlichen Dramen  "meiner" Pferde über Jahrzehnte weitgehend verschont.

 

Das ging so lange, bis ich vor einigen Jahren mein zweites eigenes Pferd gekauft habe, eindeutig das Pferd meines Lebens und meines Herzens. Mio glänzte beim Ausprobieren noch, fing aber bereits an zu lahmen, nachdem er gerade 36 Stunden bei mir im Stall gestanden hatte. Der Hintergrund für die plötzliche Verschlechterung lag zwar eigentlich auf der Hand, aber da ich damals keine Blutprobe hatte ziehen lassen, war dem Verkäufer letztlich nichts nachzuweisen. Außerdem hatte ich auch von Anfang an eine besondere Beziehung zu diesem Pferd, so dass es für mich nach kürzester Zeit ohnehin einfach keine Option mehr gewesen wäre, mich wieder von ihm zu trennen.

 

Es folgte eine sehr lange Leidensgeschichte, sowohl für mich wie auch für mein Pferd. Immer neue Untersuchungen wurden gemacht, Röntgen, Ultraschall, Szintigrafie, ohne dass es wirklich zu eindeutigen Diagnosen, geschweige denn nachhaltigen Verbesserungen, gekommen wäre. Tierärzte, aber auch Osteopathen, Chiropraktiker, Akupunkteure usw. gaben sich die Klinke in die Hand. Kurzfristige Therapieerfolge stellten sich ein, kurze Zeit später folgte der nächste Rückfall. Mein Pferd ist sogar auf ebener gerader Strecke mit mir im Sattel gestürzt, im Trab und sogar im Schritt – und kein Tierarzt konnte wirklich helfen oder mir auch nur eine nachvollziehbare Erklärung liefern.

 

So kam ich letztlich dazu, selbst aktiv werden zu wollen, einfach, weil sich etwas ändern musste. Und weil mir recht schnell klar wurde, dass man Therapie am Pferd letztlich nicht (allein) aus Büchern lernen kann, habe ich mit einer Ausbildung zur Physiotherapeutin für Pferde am DIPO in Dülmen begonnen.

 

Ungefähr zur gleichen Zeit bin ich dann auch erstmals über die Pferdethermografie als Diagnosemethode gestolpert – und es wäre meinem Pferd und mir einiges erspart geblieben, wenn ich die Methode schon früher gekannt hätte. Ich war begeistert und mir war sofort klar: Das will ich zukünftig auch machen, ich will selbst Pferdethermografin werden und diese sehr effiziente, kostengünstige, pferdefreundliche Diagnosemethode einem breiten Kundenkreis bekannt machen und anbieten, auf dass vielen Pferde-Reiter-Paaren die Odyssee erspart bleiben möge, die mein Pferd und ich durchmachen mussten.

 

Und das mache ich nun mit ungebrochener Begeisterung – und freue mich, wenn auch Sie und Ihr Pferd künftig davon profitieren können.

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© Pferdethermo-Nord Beate Schneider

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